Überforderung – 10 Sofortmaßnahmen

Heute habe ich drei Vorlesungen und vier Stunden Arbeit. Nach der Arbeit muss ich meine Abgabe zu Ende bringen und einiges von heute nacharbeiten und lernen. Bald stehen Prüfungen an, deswegen wäre es klug auch schon ein paar Karteikarten vorzuschreiben. Eigentlich sollte ich auch noch einkaufen, meine Wäsche waschen und optimalerweise etwas die Küche aufräumen.„Überforderung – 10 Sofortmaßnahmen“ weiterlesen

T R I G G E R

„Manche Leute finden ja, Triggerwarnungen wären ein neumodisches Phänomen, das Produkt einer überempfindlichen Generation, die ohne Kuscheldecke und Händchenhalten nicht zurechtkommt. Tatsächlich wurde der Begriff aber schon in den Sechzigern geprägt, als man bei Vietnamveteranen vermehrt Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) feststellte, damals noch als „Kriegsneurose“ oder „Kriegszitterer“ bekannt. Etwa zur gleichen Zeit entwickelten feministische„T R I G G E R“ weiterlesen

Krieg, wie kann ich damit umgehen?

Dieses Denkmal steht vor der UN in New York. Als ich davor stand fand ich es einerseits beeindruckend, andererseits habe ich die Macht dieser Statue um Einiges unterschätzt. Heute ist mir erst bewusst geworden WIE mächtig dieses Zeichen ist. Krieg mochte für mich noch so utopisch klingen, am Ende war er doch näher als ich„Krieg, wie kann ich damit umgehen?“ weiterlesen

It’s okay not to be okay – Scarlet Curtis

Ein Buch, das ich jedem/jeder ans Herz legen würde. Und zwar ganz egal, ob man an einer psychischen Krankheit leidet oder nicht. Denn es hilft unglaublich zu verstehen, was in Menschen vorgehen kann. Und es hilft auch verstanden zu werden. Bei manchen Dingen wurde mir aus der Seele gesprochen und deswegen möchte ich einige Zitate„It’s okay not to be okay – Scarlet Curtis“ weiterlesen

Warum ich mich verletzlich zeige

„Wusstest du, dass es ganz viele Menschen gibt, die dieses Problem haben?“, fragte mich mal eine Therapeutin. Meine Antwort: „Nein“ „Ich bin die Einzige, die das jemals in meinem Umfeld angesprochen hat“, erkläre ich. „Und keiner hat etwas dazu gesagt“. Also blieb ich in dem Glauben, ich wäre ein Außenseiter, schämte mich, fühlte mich alleine.„Warum ich mich verletzlich zeige“ weiterlesen

Leben im Flugmodus

-Dieser Beitrag bezieht sich auf die Süddeutsche Zeitung Nr. 121, Samstag/Sonntag, 29.30.Mai 2021. „Wir, Generation Corona“ von Sara Maria Behbehani- Den Artikel kannst du hier nachlesen: https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/generation-corona-e263649/ „Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, für die von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 mehr als Tausend Kinder und Jugendliche befragt worden sind, bezeichnet fast jeden dritten„Leben im Flugmodus“ weiterlesen

S T U D I E N A B B R U C H

Ich habe mein Studium abgebrochen. Und damit bin ich nicht alleine. Eine Studie der Deutschen Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW hat ergeben, dass 29 % der Bachelor-Student:innen ihr Studium abbrechen. Ich gehöre dazu. Und trotzdem wird das in unserer Gesellschaft nicht gerne gesehen. Denn die ist auf Leistung getrimmt. „Wenn du dein Studium abbrichst, kommt das„S T U D I E N A B B R U C H“ weiterlesen

Aufgeben ist eine Option

Aufgeben ist eine Option. Bitte was? Ja, das dachte ich mir auch, als meine Psychologin mir das verkündete. Für mich war aufgeben niemals eine Option. Zu der Zeit, als sie das in der Therapie vorschlug, war meine Depression, würde ich mal behaupten, an ihrem Tiefpunkt. Ich befand mich im Abijahr und der Führerschein, den ich„Aufgeben ist eine Option“ weiterlesen

Menschen mit Depressionen unterstützen

Anfangs klingt es hoffnungslos. Denn fragte man zum Beispiel mich, was man tun könne, damit es mir besser geht, war meine Antwort: Nichts. Manchmal auch: Ich weiß es nicht. Doch es gibt sehr wohl Dinge, die du tun kannst, mit denen du wenigstens einen minimalen Unterschied bei einem/einer Erkrankten erreichen kannst. Bestimmte Sätze vermeiden/auf das„Menschen mit Depressionen unterstützen“ weiterlesen

Wenn es brennt und keiner kommt

Stell dir vor es brennt und keiner kommt. Das wäre eine Katastrophe. Stell dir vor ein Gebäude oder irgendwas anderes brennt, und keiner kommt, um zu helfen. Diesen Satz kann man finde ich auch auf (psychische) Krankheiten übertragen. Stell dir vor es brennt (und zwar in deinem Kopf) und keiner kommt. Mir ist bewusst, dass„Wenn es brennt und keiner kommt“ weiterlesen