Leben im Flugmodus

-Dieser Beitrag bezieht sich auf die Süddeutsche Zeitung Nr. 121, Samstag/Sonntag, 29.30.Mai 2021. „Wir, Generation Corona“ von Sara Maria Behbehani-

Den Artikel kannst du hier nachlesen: https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesellschaft/generation-corona-e263649/

„Eine Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, für die von Mitte Dezember 2020 bis Mitte Januar 2021 mehr als Tausend Kinder und Jugendliche befragt worden sind, bezeichnet fast jeden dritten Jugendlichen als psychologisch auffällig“

„Dazu passt eine Studiere Donau-Universität Krems aus Österreich, die im Frühjahr dieses Jahres bei mehr als der Hälfte der 3000 befragten Jugendlichen eine depressive Symptomatik feststellte, bei der Hälfte eine Angststörung“

„Hat die Pandemie also ausgerechnet uns, den jungen Menschen, die doch so lange aus ungefährdet galten zu viel zugemutet?

War die Gesellschaft, die uns Solidarität abverlangte, womöglich zu wenig solidarisch?

Schließlich wurden Schulen und Universitäten geschlossen, während Unternehmen offen blieben. Schließlich werden Kinder und Jugendliche voraussichtlich die Letzten sein, die mit einer Impfung eine in freies Leben zurückkommen.“

Jennifer S., 22, Augsburg, Deutschland, Kauffrau für Büromanagement  

“Unser Leben fühlt sich an wie die Werbepause im Fernsehen”

Roberta Alberici, 18, Schülerin, Turin, Italien  

“Es bringt nichts, nur so zu tun, als interessiere man sich für Schüler”

Greta Carosso, 18, Bra, Italien, Schülerin  

“Für mich ist nichts mehr selbstverständlich”

 Matthias Montesano, 21 Jahre, Turin, Italien, Barkeeper  

“Warum blieben die Kirchen offen, aber die Theater zu?”

Mickaël Rochat, 21, Paris, Frankreich, Student der Internationalen Beziehungen  

“Ich habe das Gefühl, dass meine Generation geopfert wurde”


Irgendwie spricht mir dieser Artikel aus der Seele. Er wirft viele Gedanken, die ich mir selbst schon einmal gemacht habe auf und zeigt mir aber, dadurch, dass einige Jugendliche meines Alters befragt wurden, dass ich nicht alleine bin.

Die befragten Jugendlichen zeigen sowohl positive als auch negative Argumente zu dieser Zeit auf.

Ein paar Fakten:

64 Prozent der 18 bis 34-Jährigen in der EU laufen Gefahr, eine Depression zu entwickeln. Das zeigt eine Umfrage von Eurofound, einer Agentur der Europäischen Union, aus dem Frühjahr dieses Jahres. Im gleichen Zeitraum im Jahr 2020 lag der Wert bei 53 Prozent.

65 Prozent der 15 bis 30-Jährigen in Deutschland befürchten einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge, dass ihre Sorgen in der Pandemie von der Politik nicht gehört werden. Knapp die Hälfte der mehr als 7000 Befragten hat Angst vor der Zukunft.

71 Prozentder 14- bis 20-Jährigen in Deutschland befürchten einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge, dass die Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz durch die Pandemie viel schwieriger geworden ist. 44 Prozent machen sich „richtig ernsthafte Sorgen“ über ihre Zukunft in Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf.

N E G A T I V E S

Ja, vor allem bei der Jugend hat die Pandemie sehr viel negatives bewirkt. Aber hey, es gibt immer zwei Kehrseiten der Medaille. Genauso, wie die Depression positive Seiten haben kann, hat auch die Pandemie welche. Es gibt immer etwas Positives, was man sehen kann, und auch wenn man es nicht denkt, kann man ziemlich viel davon finden, wenn man es versucht.

P O S I T I V E S

Veröffentlicht von mayyoulive

g e t b u s y l i v i n g

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